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Anschlageritis

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Ich hatte ja schon angedroht, dass ich diesen Monat mal wieder wild alles mögliche anschlagen und ausprobieren würde. Idealerweise unter Einbeziehung der schon überreichlich vorhandenen Wolle. Letzteres klappt bisher nur so halb. Vorhandene WIPs zu ignorieren ist dagegen gar kein Problem!

Als erstes habe ich zwei Knäuel Lang Tosca Light aus dem Räumungsverkauf von vor ein paar Wochen ans Tageslicht geholt. Weil die Wolle ohnehin schon etwas fluffig ist und die Temperaturen nun so sind, dass man etwas zusätzliches Volumen gut vertragen kann, wollte ich ein paar Strukturmuster ausprobieren, die idealerweise einen leichten 3D-Effekt ergeben.


Das klappt bis jetzt auch ganz gut. Mal sehen, was nach dem Waschen davon noch übrig bleibt. Ganz ohne Zukauf ging es allerdings nicht ab; Für die kleinen Noppen, die die Muster voneinander trennen, musste noch ein Knäuel in exakt diesem Blau her.

Das Ganze wird ein sichelförmiges Tuch, das nicht allzu breit werden wird, da der Vorrat hier für ein na…

Walk Like an Egyptian

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Ich hatte ja schon kurz von meiner Misere mit dem einsamen Strang Hedgehog Fibres berichtet. Den ich aus reiner Notwendigkeit mit einigen Mosaikmustern in passenden Farben verlängern musste. Es stellte sich heraus, dass die 366 Meter noch schneller zur Neige gingen, als ich ohnehin vermutet hatte. Für den Abschluss des asymmetrischen Dreieckstuchs musste also eine richtig breite Bordüre her.

Ich kann gar nicht genau sagen, wie ich auf die Idee kam. Auf jeden Fall geht's im letzten Drittel des neuen Tuchs ein bisschen kindisch zu. Und ein bisschen nostalgisch. Erinnert sich noch jemand daran?



Leicht ungelenke Strichmännchen sind ja bestens geeignet, in ein Strickmosaik übersetzt zu werden:



Und am Stück sieht das Ganze dann so aus:





Maße: 220 x 70 cm

Garn: 100 g Hedgehog Fibres Skinny Singles (100% Merino), LL 366 m / 100 g, Farbe: Nutmeg 26 g Rosy Green Cheeky Merino Joy (100% Merino), LL 320 m / 100 g), Farbe 102 (Sonnenblume)  23 g Lana Grossa meilenweit (80% Schurwolle, 20% Polya…

And now for something completely different ...

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Ich mag keine Mützen. Also zumindest nicht die reguläre Form, die aussieht wie eine gestrickte Bademütze. Ich sah in Bademützen schon immer idiotisch aus, und daran hat sich auch nichts geändert.

Ich brauche auch keine Mützen. Mir ist nämlich fast nie kalt. Falls ich mal bei unterirdischen Temperaturen Fahrrad fahre, ist höchstens ein Stirnband, das die Ohren bedeckt, ganz angenehm.

Was ich allerdings wirklich gerne mg und auch trage sind Hüte. Tatsächlich grüble ich schon eine ganze Weile darüber nach, was für eine Kopfbedeckung ich mir stricken könnte, die eher Hut- als Mützenqualitäten hat. So ganz ausgegoren sind die Ideen aber noch nicht.

In der Zwischenzeit habe ich mich mal an einer Baskenmütze versucht. Als Kompromiss, sozusagen.


Die Idee stammt nicht von mir, sondern von der lieben Fadenstille. Die Anleitung zu 'Toupie' ist noch nicht veröffentlicht. Ich habe geringfügige Änderungen vorgenommen (drei Farben statt zwei und einen etwas breiteren Rand). Das Ergebnis gefä…

Auf den Nadeln im November

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Im Rückblick ist letzten Monat gar nicht so viel passiert. Mein Mosaik-Fieber dauerte an und hat mir eine wunderbare Jacke beschert. Dafür habe ich im wesentlichen die Muster vom Mosaik-Wrap aufgegriffen und etwas ergänzt. Und ich habe ein langweiliges, wenngleich farbenfrohes Langzeit-Projekt fertiggestellt. Das war's schon.


Ähnlich übersichtlich sieht's mit laufenden Projekten bzw. Plänen für den kommenden Monat aus.
Aktuell auf den Nadeln ist ein asymmetrisches Dreieckstuch, welches - Überraschung! - wiederum nicht ganz ohne Mosaikmuster auskommt. Sozusagen zur langsamen Entwöhnung ...


Das wird sicher fertig werden. Weniger optimistisch bin ich für den Angora-Schal, aber der war ja ohnehin als Nebenbei-Projekt gedacht.


Davon abgesehen habe ich noch keine konkreten Pläne. Allerdings große Lust, mindestens fünf bis sechs neue Projekte anzuschlagen. Denn im Moment habe ich so viel schönes Garn, dass es mich permanent in den Fingern juckt. Angesichts des überquellenden Wolllage…

Die einfachsten Dinge dauern am längsten!

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Es ist immer dasselbe mit mir! Eigentlich finde ich ganz einfache, kraus rechts gestrickte Tücher sehr schön. Und wenn ich ein Garn in die Finger kriege, das wegen der Färbung gar kein weiteres Muster braucht, fange ich ganz euphorisch mit besagtem Kraus-Rechts-Gestrick an und sage mir, dass das ja schnell gehen wird, weil man ja, zwischendurch oder falls tatsächlich mal was Spannendes im Fernsehen kommt, bequem daran arbeiten kann.


Aber dann bin ich doch ziemlich schnell gelangweilt. Außerdem kommt zu selten was Spannendes im Fernsehen. Deshalb wende ich mich interessanteren Projekten zu, die ja meistens auch Abschnitte haben, die sich zum Nebenbei-Stricken eignen. Und dann zieht es sich eeeewig, bis so ein simples Ding tatsächlich fertig wird.

Wir erinnern uns: Das Gomitolo-Dreieck hatte seinen euphorischen Ursprung bereits Ende August. Da war es zeitweise so kühl, dass man das Gefühl hatte, ohne so ein kuscheliges Flauschding könnte man gar nicht mehr aus dem Haus gehen. Aber kaum …

Wochenendspielerei

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Sagte ich nicht erst neulich: Jetzt reicht's erst mal mit Mosaik? Nun, es scheint, ich muss meine Haltung revidieren. Aus schlichter Notwendigkeit. Und das kam so: Ich dachte, um Platz für die Beute vom diesjährigen Wollmarkt zu schaffen, sollte ich vielleicht langsam mal die Einkäufe vom letzten Jahr verstricken. Beim Stöbern fiel mir dieser wunderbare Strang von Hedgehog Fibres in die Hände. Aber ich hatte natürlich nur einen Strang gekauft. Weil ich ein Idiot bin. Aber auch, weil die Dinger sauteuer sind.


Und nicht nur das, sie haben auch eine geradezu lächerliche Lauflänge (366 m), mit der man ja nun gar nichts anfangen kann. Wenn daraus ein Tuch werden soll, muss ich also durch diverse Mustereinschübe kräftig verlängern. Ich wollte dafür die Farben aus dem Garn aufgreifen, aber was soll ich sagen? Selbstverständlich hatte ich nur zwei davon vorrätig; die restlichen beiden musste ich zukaufen. So endet es immer, wenn ich meinen Stash abbauen will!

Zauberball-Orgie

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So, ich glaube, der Mosaik-Hunger ist nun fürs erste gestillt. Die drei unterschiedlichen Zauberbälle haben sich überraschend gut vertragen und es ergab sich fast immer eine Möglichkeit für nahtlose Übergänge. An ein paar Stellen habe ich allerdings die ganz dunklen Farben herausgeschnitten, wegen des Kontrastes.


Die Jacke ist ganz traditionell in fünf Teilen gearbeitet. Allerdings ohne Armausschnitt. Das ersparte etwas Rechnerei mit dem Muster. Und ich mag es, wenn Jacken etwas oversized sind.


Normalerweise wird das Stricken in Einzelteilen ja gern etwas öde (noch ein Vorderteil, noch ein Ärmel ...), aber weil ich für alle Teile unterschiedliche Muster verwendet habe, blieb es bis zum Schluss abwechslungsreich. Tatsächlich ist der Anblick während des Strickens fast noch spannender als beim zweifarbigen Patent.


Auf Knöpfe habe ich auch verzichtet, die mache ich ohnehin nie zu. Und aus meiner schönen Sammlung hätten auch keine gepasst, bei dem Musterspektakel wären ohnehin nur schlich…