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Es werden Posts vom 2017 angezeigt.

Wochenendspielerei

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Sagte ich nicht erst neulich: Jetzt reicht's erst mal mit Mosaik? Nun, es scheint, ich muss meine Haltung revidieren. Aus schlichter Notwendigkeit. Und das kam so: Ich dachte, um Platz für die Beute vom diesjährigen Wollmarkt zu schaffen, sollte ich vielleicht langsam mal die Einkäufe vom letzten Jahr verstricken. Beim Stöbern fiel mir dieser wunderbare Strang von Hedgehog Fibres in die Hände. Aber ich hatte natürlich nur einen Strang gekauft. Weil ich ein Idiot bin. Aber auch, weil die Dinger sauteuer sind.


Und nicht nur das, sie haben auch eine geradezu lächerliche Lauflänge (366 m), mit der man ja nun gar nichts anfangen kann. Wenn daraus ein Tuch werden soll, muss ich also durch diverse Mustereinschübe kräftig verlängern. Ich wollte dafür die Farben aus dem Garn aufgreifen, aber was soll ich sagen? Selbstverständlich hatte ich nur zwei davon vorrätig; die restlichen beiden musste ich zukaufen. So endet es immer, wenn ich meinen Stash abbauen will!

Zauberball-Orgie

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So, ich glaube, der Mosaik-Hunger ist nun fürs erste gestillt. Die drei unterschiedlichen Zauberbälle haben sich überraschend gut vertragen und es ergab sich fast immer eine Möglichkeit für nahtlose Übergänge. An ein paar Stellen habe ich allerdings die ganz dunklen Farben herausgeschnitten, wegen des Kontrastes.


Die Jacke ist ganz traditionell in fünf Teilen gearbeitet. Allerdings ohne Armausschnitt. Das ersparte etwas Rechnerei mit dem Muster. Und ich mag es, wenn Jacken etwas oversized sind.


Normalerweise wird das Stricken in Einzelteilen ja gern etwas öde (noch ein Vorderteil, noch ein Ärmel ...), aber weil ich für alle Teile unterschiedliche Muster verwendet habe, blieb es bis zum Schluss abwechslungsreich. Tatsächlich ist der Anblick während des Strickens fast noch spannender als beim zweifarbigen Patent.


Auf Knöpfe habe ich auch verzichtet, die mache ich ohnehin nie zu. Und aus meiner schönen Sammlung hätten auch keine gepasst, bei dem Musterspektakel wären ohnehin nur schlich…

Wann, wenn nicht jetzt?

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In letzter Zeit war ich ja ganz gegen meine Gewohnheit völlig strickmonogam. Mosaik-Fieber und so. Aber das jüngst erworbene Angorawölkchen musste ich dann doch gleich auf die Nadeln nehmen. Schließlich wird man grade mit diesen Farben konfrontiert, wohin der Blick auch schweift ...

Und ich brauchte sowieso ein neues Handtaschenprojekt.



Woll und wehe

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Ich hatte ja neulich schon erwähnt, dass der alljährliche Wollmarkt vor der Haustür wieder ansteht. Lasst es mich so formulieren: Ich weiß schon, warum ich die einschlägigen größeren Wollmärkte meide. Abgesehen davon, dass das Geld, das man in Anreise und Übernachtung investieren muss, dann ja für Wolle fehlt, würde ich mich wahrscheinlich auf Jahre hinaus verschulden, wenn ich mit so vielen Verlockungen konfrontiert wäre. Die Veranstaltung in Vaterstetten hingegen heißt zwar "Wollmarkt", aber so wahnsinnig viele Stände mit Wolle sind da gar nicht, sondern viel Fertiges (Maschinen-)gestricktes und Gefilztes.

Nichtsdestotrotz habe ich, auch bei eingeschränkten Wahlmöglichkeiten, keinerlei Schwierigkeit, in kürzester Zeit diverse Tüten zu füllen. Das folgende ist nicht etwa ein Foto eines Verkaufsstandes, sondern meine diesjährige Ausbeute.


Und bei den bunten Strängen habe ich noch echte Zurückhaltung an den Tag gelegt!
Ein paar der Schätze stelle ich Euch kurz noch näher vor.…

Auf den Nadeln im Oktober

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Offen gesagt habe ich noch (fast) keine Ahnung, was im Oktober passieren wird. Denn auch der September hat sich größtenteils ganz unvorhergesehen entwickelt. Lediglich zu Beginn des Monats wurden brav zwei WIPs fertiggestellt: Das Noro-Tuch mit verkürzten Reihen und der Zebrapunk.



Und dann setzte ja das Mosaik-Fieber ein, das alle anderen Projekte verdrängte. Nicht einmal das simple Kraus-Rechts-Tuch aus der Gomitolo hat nennenswerte Fortschritte gemacht. Erschwerend hinzu kommt, dass ich in einem Anfall von Ordnungsliebe alle angefangenen Projekte außer Sichtweite in irgendwelchen Taschen oder Schachteln verstaut habe. Das ist natürlich völlig kontraproduktiv und wird demnächst wenigstens teilweise rückgängig gemacht. Denn was ich nicht täglich sehe, bleibt definitiv unvollendet!

Für den Oktober gibt es nur zwei Gewissheiten: Am kommenden Samstag ist Wollmarkt in Vaterstetten. Das wird sowohl meinen Geldbeutel als auch meinen Stauraum bis zum Anschlag strapazieren.
Und beim Mosaik-Fi…

Mosaik-Manie

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Liebe Leute, diesmal bin ich aber selber völlig hingerissen!! Ihr erinnert Euch: Ich wollte ja eigentlich nur eine Mustersammlung für einen bevorstehenden Kurs zusammenbasteln. Aber das Endergebnis sieht gar nicht zusammengeschustert aus und bildet trotz der vielen (sieben) verschiedenen Muster eine durch und durch organische Einheit. Was vermutlich daran liegt, dass der Farbverlauf für eine gewisse Harmonie sorgt.


Ich habe die letzten zwei Wochen tatsächlich nur mit diesem einen Projekt verbracht, was ganz und gar untypisch für mich ist. Es hat mich keinen Moment gelangweilt. Und habe die Nase noch überhaupt nicht voll von der Mosaikmusterei. Tatsächlich habe ich mich so ab der Halbzeit ständig gefragt, wieso ich eigentlich keine Jacke in der Art habe. Vielleicht mit etwas dickerem Garn, aber am liebsten in genau diesen Farben ... Oder einen schlichten Kastenpulli ...


Und dann liegt hier ja auch noch ein Zauberball in grün/türkis herum, der mir schon lange partout nicht sagen will, …

Mosaik-Baukasten

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Ich hab ein neues Lieblingsprojekt! Und, man höre und staune, nach all meinem Gemecker darüber, wie lang sich doch so ein Schal hinzieht, ist es wieder - ein Schal. Bzw. diesmal ist er so breit, dass er definitiv eher eine Stola ist. Und das kam so:

Im November halte ich im Nachbarschaftswollladen einen Mosaik-Strickkurs. Und seit Wochen habe ich mir den Kopf zerbrochen, was ich denn da machen könnte. Einfach Probequadrate machen zu lassen, schien mit doch reichlich unbefriedigend. Vor ein paar Tagen hatte ich dann eine Eingebung: Ein Schal / Wrap nach dem Baukastenprinzip, bei dem jeder Länge, Breite, Muster und Musterfolge selbst bestimmen kann. Und bis dahin habe ich auch noch genug Zeit, ein Vorzeigeexemplar zu stricken, damit die Damen sich besser vorstellen können, was sie machen könnten.


So weit wie im Bild oben war ich schon mal, hab's allerdings wieder aufgetrennt und vergessen vorher ein Bild zu machen. Ursprünglich wollte ich nämlich ein paar besonders wild gestreifte M…

Meerglas

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Damit Regina nicht länger ungeduldig an den Nägeln kauen muss, schreibe ich schnell mal auf, wie das mit dem Noro-Tuch so lief. Allein die Tatsache, dass es in Rekordzeit fertig wurde, deutet ja schon an, dass ich begeistert bei der Sache war.



Tatsächlich hat das so viel Spaß gemacht, ich hätte das Spielchen gerne noch eine Weile weiter treiben können. Aber viel zu schnell zeichnete sich ab, dass die obere Kante des sehr langgezogenen Dreiecks schon die Zwei-Meter-Grenze erreicht hatte (soweit man das auf den Nadeln abschätzen kann). Nach dem ich noch eine Musterwiederholung und den Rand hinzugefügt hatte, ergab sich nach dem Spannen gar eine Spannweite von drei Metern! Also ausreichend Wickelmasse für alle möglichen Tragevarianten.

Aber der Reihe nach. Dass ich was mit verkürzten Reihen machen wollte, war schon in dem Moment klar, in dem ich die Beute aus der Tüte zerrte. Ansonsten wäre der grandiose Farbverlauf des Noro-Garns meiner Meinung nach völlig untergegangen. Zur Abgrenzung …

Zebrapunk

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Das Wochenende war äußerst produktiv: Gleich zwei Tücher sind fertig geworden. Da gab es doch glatt einen Rückstau auf den Spannmatten! Auf denen macht sich Nr.2 (das Noro-Tuch) zur Zeit noch breit; das zeige ich Euch in ein paar Tagen.



Aber jetzt sind erst mal Freudentänze angesagt, dass der/die Streifen/Zacken-Schal/Stola endlich abgekettet ist. Ich trage solche breiten Rechtecke wahnsinnig gerne, aber das Stricken nervt ab einem bestimmten Zeitpunkt (meist, wenn so etwa 1,30 Meter erreicht sind ...) Einerseits ist es ja ganz gemütlich: Man berechnet am Anfang das Muster und kann das dann in aller Ruhe abarbeiten, ohne sich über Zunahmen Gedanken machen zu müssen. Aber genau das langweilt irgendwann dann auch.



Das ging mir hier genauso. Deshalb brauchte es bis zur Fertigstellung auch mehrere Anläufe. Immerhin sorgten die Farben für andauernde Motivation. Ich mag diesen Lila-Grün-Kontrast ganz ungemein und der graue Übergang zwischen den beiden ist einfach perfekt:


Die Musterfolge be…

Auf den Nadeln im September

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Im August hatte ich offenbar einen schweren Anfall von Anschlageritis, der mich von laufenden Projekten abgelenkt hat. Fertig geworden ist tatsächlich nur ein einziges Teil, gerade rechtzeitig für die letzten heißen Sommertage. Der 'Summer' hat sich noch bestens bewährt und behält auch nach mehrmaligem Waschen seine Maße (von Form kann man in dem Fall ja eher nicht sprechen).

Bei der Brioche-Jacke hatte ich den Eindruck, dass da gar nichts vorangegangen ist, aber beim unmittelbaren Bildvergleich lassen sich doch eindeutig Fortschritte erkennen. Ich hatte mir extra die Mühe gemacht, von den Farbverlaufsbobbeln etwas abzuwickeln, um die Übergänge bei den Ärmeln etwas fließender zu gestalten. Aber es kam natürlich wie es kommen musste: Eines der kleinen Knäuel hat sich auf Nimmerwiedersehen irgendwohin verabschiedet und kommt wahrscheinlich erst wieder zum Vorschein, wenn die Jacke längst fertig ist! Intensives Wühlen im Stash brachte dann zum Glück noch farblich Passendes hervor…

Ich hab einfach viel zu wenig Wolle ...

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Das ist natürlich Quatsch. Aber nachdem in letzter Zeit sich gefühlt jeder dritte Blog in Selbstbezichtigung wegen seiner "Sucht" übte, dachte ich, ich setze mal einen Kontrapunkt ;). Und zwar einen offensichtlichen, denn gestern habe ich meine Vorräte noch einmal beträchtlich aufgestockt, bei einem Räumungsverkauf. (Zum Glück nicht in meinem Haus-und-Hof-Laden; das würde mich  in eine beträchtliche Krise stürzen ...)
Und so sieht das Ergebnis meines Beutezugs aus:



Natürlich stapelt sich auch bei mir die Wolle an den unmöglichsten Plätzen. Und natürlich frage auch ich mich gelegentlich, ob ich all das zu meinen Lebzeiten noch verstrickt kriege. Aber was soll's? Mein einziges anderes nennenswertes Hobby ist Lesen, und das führt auch zu beträchtlichen Platzproblemen:


Immerhin verschlimmert sich dieses Problem seit der Erfindung des Kindle nicht mehr! Auf die Erfindung von digitalem Garn müssen wir hingegen voraussichtlich noch eine Weile warten ...

Aber das Lamentieren übe…

Ponchowahrscheinlichkeit: 85 Prozent

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Ist ja nicht so, dass ich im Moment noch ein weiteres Langzeitprojekt bräuchte. Mit dem grauen Kleid hätte ich schließlich genug zu tun. (Danke der Nachfrage, es geht ihm gut. Es hat den Sommer sanft gebettet im Organzasäckchen und im Tiefschlaf verbracht.) Aber auf der "Muss-jetzt-weg"-Liste stehen seit geraumer Zeit 11 Knäuel 'Groove'. Da die eine Lauflänge (besser: Laufkürze!) von lächerlichen 65 Metern haben, wusste ich ewig  nicht, was ich damit anfangen sollte.



(Warum ich sie überhaupt gekauft habe? Sooo schöne Sommerfarben und 2 Euro im Ausverkauf führten zu sofortigem Kurzschluss im Hirn; das muss ich wohl nicht weiter ausführen.)

Jedenfalls lagen die nun unnütz herum und verbrauchen auch Platz, den ich nicht habe, weil sie, um etwas mehr herzumachen, auf diese großen Papphohlkörper gewickelt sind. Noch mal will ich die einfach nicht überwintern!

Der erste Anflug einer Idee (na ja, genau genommen schon der dritte) stellte sich beim Blättern in einem der neuen…

Sommerlicher Schwarzarbeiter

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Die Fertigstellung meines letzten Sommer-Tops für dieses Jahr hat sich gefühlt ewig hingezogen. Aber ein paar ausgedehnte Fahrten im öffentlichen Nahverkehr haben den Prozess dann doch erheblich beschleunigt. Darf ich vorstellen: 'Summer' von Ankestrick.


Gearbeitet wird das Shirt von oben nach unten, die Schulterpartie entsteht durch verkürzte Reihen. Eine angenehme Konstruktion, die leicht nachzustricken ist. Die Anleitung ist auch gut geschrieben, allerdings etwas oberflächlich redigiert (gelegentlich ist von Zunahmen die Rede, wo Abnahmen stehen müssten). Da die Maschenprobe meines Garns vom Originalgarn abwich, habe ich eine Größe größer gestrickt und das ergab auch genau die gewünschten Maße. (Nicht dass ich eine Maschenprobe gestrickt hätte, ich habe mich einfach auf die Angaben auf der Banderole verlassen, das kommt bei mir für gewöhnlich genau hin.)

'El Linio' ist das perfekte Garn für alle, die Leinen normalerweise nicht gerne verstricken, weil es zu sperrig …